IFR (Classic; Competency Based & Enroute IR)

Seit April 2014 gibt es neue EASA Rules für das Enroute-IR (EIR) sowie das Kompetenz-basierte IR (Competency-based Instrument Rating). EIR und CB IR beziehen sich derzeit nur auf nicht-komplexen Luftfahrzeuge (für die kein HPA-Rating erforderlich ist).

Die theoretischen Lerninhalte wurden um ca. 40 % reduziert. Der Umfang der Theorie beträgt jetzt 80 Stunden (beim bisherigen EASA IR = 150 Stunden), Fernlehrgänge werden die Notwendigkeit zur Teilnahme am Frontalunterricht im Klassenraum auf ca 16 Stunden reduzieren.

Der Einstieg in das System erfolgt über das Enroute Instrument Rating (EIR), das den Flug nach IFR auf der Flugstrecke erlaubt, jedoch keine Privilegien für IFR-An- und Abflüge beinhaltet. Also ein IFR, mit dem man legal durch Wolken fliegen darf, am Abflug- und Zielflugplatz müssen jedoch gute VFR-Minima vorherrschen.

Das Competency-based Instrument Rating kennt keine Einschränkungen bei den Privilegien, auch An- und Abflüge sind unter IFR erlaubt. Die praktischen Prüfungsstandards entsprechen dem bisherigen Niveau, nur bei der Theorie gibt es weniger zu büffeln. Die praktische Ausbildung schließt 40 Stunden ein, wobei nur mindestens 10 Stunden im Rahmen eines genehmigten Ausbildungskureses bei einer ATO absolviert werden müssen, der Rest kann zum Teil mit einem IFR-Lehrer auf dem eigenen Flugzeug geflogen werden.

Nähere Informationen unter Telefon 0043 664 1900 186.